Wir wollen künftigen Anforderungen schon heute gerecht werden.

Unser Unternehmen analysiert kontinuierlich etablierte Dichtungssysteme und entwickelt aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen das eigene Dichtungssystem mit der Maßgabe fort, auch zukünftigen höchsten Sicherheitsanforderungen dauerhaft gerecht zu werden. Erforderlichenfalls werden für ungelöste oder heute noch unbefriedigend gelöste Problemstellungen von uns neue Systeme entwickelt, um den 'Stand der Technik' neu zu definieren.

Bereits vorhandene Abschottungen und Abdichtungen von Mediendurchführungen jeglicher Art reparieren oder ertüchtigen wir und/oder bauen erforderlichenfalls neue Systeme ein.

Für Mediendurchführungen aller Art haben wir in unseren Entwicklungen die absolute Dichtheit und den Brandschutz vereint und uns auf den besonders sensiblen Hochsicherheitslaborbau bis hin zur biologischen Schutzstufe 4 spezialisiert.

Eine besondere Herausforderung besteht für uns darin, eine kostengünstige, effiziente und modular aufbaufähige Lösung für den Laborbau zu entwickeln, auf die ständig steigenden Anforderungen an Sicherheit angepasst werden kann sowie mögliche spätere Nutzungsänderungen berücksichtigt und so sehr flexibel langjährig einsatzfähig ist.

Die Entwicklung unseres Dichtungssystems (Projekt HA-Projekt-Nr: 101/06-01) wurde im Rahmen der Innovationsförderung des Landes Hessen gefördert und kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Union unterstützt.



Hier konnten wir eine Lösung entwickeln, die den heutigen und zukünftigen Anforderungen an den Laborbau in allen Sicherheitsbereichen gerecht wird. Unser Fokus wurde in Zusammenarbeit mit dem VDI sowie TÜV-Süd Cleancert auf Grundlagen für die zukünftigen Anforderungen gelegt.  Aus unserer Sicht entsprechen die derzeitigen normativen Vorgaben längst nicht mehr den realen Anforderungen an die heute im Laborbau erforderliche biologische Sicherheit. 

Durch aktive Tendenz-Beobachtungen einschlägiger Normenausschüsse sind wir immer einen Schritt voraus.

Mit den von uns entwickelten Dichtungssystemen SECOFLEX® werden Problemschnittstellen aller Art in Laboren bis zur biologischen Sicherheitsstufe 4 gas- und aerosoldicht abgedichtet. Durch die Kombination der richtigen Systemkomponenten der SECOFLEX® Produktreihe wird eine weit über den derzeitigen Anforderungen bestehende Dichtheit gewährleistet und mit zusätzlichen Anforderungen kombiniert. SECOFLEX® NT-ATEX 90 G/S dehnt sich beim Aushärten aus und dichtet Druck- und Verformungsfrei die abzudichtenden Medien nachhaltig sicher ab. Dadurch eignet sich SECOFLEX® insbesondere auch für dünnwandige Lüftungsrohre aller Größen, bei denen bei Einwirkung mechanischer Gewalt Verstauchungen (durch Verpressung) und in der Folge inakzeptable Undichtigkeiten auftreten können.  

Durch seine homogene Eigenschaften hat SECOFLEX® zugleich eine im Rahmen der Zulassung bestimmbare Elastizität, so dass bei durchgeführten Medien bei baulichen Erschütterungen auch schalldämmend Schwingungen absorbiert werden können und die geforderte Gasdichtigkeit gewährleistet bleibt. SECOFLEX® kann nach dem Einbau beliebig oft aufgebohrt und wieder verschlossen werden, um eine Nachbelegung von Medien einfach, schnell und kostengünstig durchzuführen. Durch ein spezielles Verfahren werden Lufteinschlüsse vermieden, sodass sich der Nachverguss vollständig mit dem bereits vorhandenen Material verbindet. Er verbindet sich zu einer Einheit, auch bei nachträglichem An-/Auf-/Umbau. Erforderliche Kernbohrungen können erheblich kleiner ausfallen, da wir nur ca. 5 mm Ringspalt für den Verschluß benötigen. So können wir von der kleinsten bis zur den jeweiligen Anforderungen entsprechenden größtmöglichen Durchdringung alle denkbaren Medienbelegungen gasdicht darstellen. Das Resultat sind niedrigere Baukosten, da für kleine Medien die Kernbohrungen entfallen. Zudem entfällt eine sonst meist notwendige Statikbetrachtung.

Eigene Brandversuche mit einer von uns patentierten Mehrkammerdichtung in prüfbarem Edelstahlflansch haben gezeigt, dass nach dem Brand die Dichtheit des zu schützenden oder abzuschottenden Containments nach mehr als 120 Minuten noch immer gewährleistet ist. Sofern eine Kontamination in einer Dichtungskammer stattgefunden hat, ist eine kostengünstige Entsorgung z.B. nach Begasung mit H2O2 möglich.

Im Bestandsbau besteht die Möglichkeit, SECOFLEX® in bereits eingebaute Mauerhülsen zu integrieren bzw. vorhandene Systeme beschädigungsfrei zu ertüchtigen. Bisher nicht erfasste Schnittstellenproblematiken wie z.B. die einer eingemörtelten Mauerhülse zur Wand/Decke werden dabei zudem gelöst.

Mit SECOFLEX® Systemlösungen können wir ohne mechanische Verbindungen bereits heute alle Anforderungen an die biologische Sicherheitsstufe 4 sowie ATEX erfüllen. Durch stoffschlüssige Verbindung mit vielen EPOXY sowie PUR Systemen kann fugenloser Wandanschluß realisisert werden.

 

           Kabelabdichtung                     unrundes Rohr                   aufgesetztes Formteil          abgeschliffener Blindverguss

SECOFLEX® kann in unterschiedlichen Aggregatzuständen kombiniert und eingesetzt werden. Es findet eine stoffschlüssige, gasdichte Verbindung von SECOFLEX® mit der Außenfläche des Mediums und der Durchdringungsumgebung statt.



                                

Die Prüfbarkeit nach Einbau einhergehend mit dauerhafter Überwachungsmöglichkeit stellen zukünftige Anforderungsprofile dar, denen wir bereits heute gerecht werden und jederzeit auf SECOFLEX® nachinstallieren können. 


Unsere SECOFLEX® Dichtungssysteme zeichnen sich zusammenfassend durch folgende Eigenschaften aus:

Offene Systeme (nachträglich einbaubar)

chemikalienbeständig, gasdicht, virendicht, silikon- und halogenfrei, druckbeständig, nicht schrumpfend, kabelauszugsfest, brandbeständig - intumeszierend (im Brandfall schäumt die Dichtmasse auf, verzögert die Weiterleitung von Temperatur und Feuer auf der dem Feuer abgewandte Seite. Somit bleibt die Dichtigkeit des Systems SECOFLEX® bis über die Brandbekämpfung hinaus erhalten.)
Aufgrund des modularen Aufbaus sind Nachbelegungen von Mediendurchführungen kostengünstig und ohne großen Zeitaufwand möglich. Es lassen sich zudem jederzeit weitere Systeme in entsprechender Größe parallel nachinstallieren. Bei Mediendurchdringungen mit keinen Durchmessern entfallen kostspielige Kernbohrungen sowie Statikberechnungen.

Mit SECOFLEX® können wir bis zur vollständigen Prüfbarkeit von Laborräumen alle Anwendungsfälle realisieren.
8 mm SECOFLEX® ist vergleichbar gasdicht wie 1 mm Edelstahl.

Einsatzgebiete

> Hochbauten mit den Anforderungen der biologischen Sicherheitsstufen 1-4
> Pharmazeutische Industrie
> Gentechnische Anlagen
> Mikrobiologische Laboratorien
> Infektiose Bereiche (Isolierstationen)
> Rohrleitungsbau
> Spezielle Gasinstallation
> Ex-Schutzbereiche
> Wasserschutzgebiete
> Mikrosystemtechnik

Umweltschutz

> Abschottung von Medienleitungen in Wasserschutzgebieten
> Abschottung zum Schutz vor Stäuben und Gasen
> Einsatz in Klärwerken und Tankanlagen
> Abschottung bei schwarzen und weissen Wannen

Sonstiges

> gasdichte Abschottung mit gleitender Ausführung auch im Decken und Wandanschlussbereich 
> Installationsleitungen an Gebäuden

> Gasinstallationen und Sondergase 

> Kühlanlagenabdichtung